FONTANES – die Leute bei der Quelle oder dem Brunnen in der Dorfmitte haben dem Dörfchen den Namen gegeben.
QUELLEN und BRUNNEN sind auch Symbole für den Zugang zur Tiefe der Zeit, Geschichte und Seele.
AD FONTES ist ein Losungswort für viele, die sich mit der Oberflächlichkeit unserer Zeit nicht zufrieden geben wollen.
Die GRUNDLAGEN unserer Zivilisation und Kultur bewusst zu machen, ist eine wichtige Aufgabe der Gegenwart: ZUKUNFT BRAUCHT HERKUNFT.
Im OTIUM des Älterwerdens möchte ich meine Zeit und meine Erfahrungen dafür einsetzen, gemeinsam Zugänge zu wichtigen Quellen als Beitrag zur Lebensgestaltung zu erarbeiten: WISSEN wird erst im Austausch fruchtbar.
Otto Ackermann, im Advent 2009
1 Antwort bis jetzt ↓
1 Otto Ackermann // Jan 28, 2010 at 09:36
Freund Justin Koller schickt mir diesen Text von Ken Wilber:
Ich bin kein Objekt.
Ich bin der reine Zeuge aller dieser Objekte.
Ich bin Bewußtsein als solches.
Wenn man deshalb so im reinen Zeugen ruht,
wird man nichts Besonderes sehen –
alles, was man sieht, ist in Ordnung.
Was man aber spürt, wenn man im radikalen Subjekt
oder Zeugen ruht und aufhört,
sich mit Objekten zu identifizieren,
ist eine Empfindung unermeßlicher Freiheit.
Diese Freiheit ist nichts, was man sehen könnte:
Man ist diese Freiheit.
Wenn man der Zeuge von Gedanken ist,
ist man nicht durch Gedanken gebunden.
Wenn man der Zeuge von Gefühlen ist,
ist man nicht durch Gefühle gebunden.
Statt des zusammengezogenen Ich ist da einfach
eine große Empfindung der Offenheit und Befreiung.
Als Objekt ist man gebunden;
als der Zeuge ist man frei.
Ken Wilber
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